Auf ein Bierchen ins Ostseehotel Kühlungsborn – im Gespräch mit Kai Rodat

Essen & Trinken
Bierverkostung mit Kai Rodat
Intensive Farbe, manchmal ungetrübte Klarheit, ein anderes Mal aufgewirbelte Trübung und luftig leichte Schaumkronen – die Ostsee und gutes Bier haben einiges gemeinsam. Kein Wunder, dass unser stellvertretender Restaurantleiter des Kiek In und ausgebildeter Biersommelier Kai Rodat nicht nur ein begeistertes Nordlicht, sondern auch totaler Bierfan ist. Er erzählt uns einiges über die Ausbildung zum Biersommelier, wie seine Leidenschaft zu Bier entstanden ist und worauf Sie sich bei einer Bierverkostung mit Kai im Ostseehotel Kühlungsborn freuen können.

Fakten, Fakten, Fakten

Vor- und Nachname: Kai Rodat

Geburtsort: Natürlich unser schönes Ostseebad Kühlungsborn

Wohnort: Ruhig und idyllisch in Küstennähe

Familienstand: verheiratet, wir haben einen Sohn und nicht zu vergessen meine Katze „Nala“

Lieblingsfarbe: blau

Lieblingsessen: Auf jeden Fall Gegrilltes, am liebsten, wenn ich selbst der Grillmeister sein darf. Außerdem liebe ich selbstgemachte Lasagne und ein gutes Tiramisu.

Lieblingsmusik: Eigentlich alles, passend zu Anlass und Stimmung. Bloß keine Blasmusik und Ballermann-Hits!

Hobbys: Zeit mit der Familie, Angeln, Urlaub, das Leben genießen

Wie würdest du dich in ein paar Sätzen beschreiben?

Ein cooler Superdaddy, der Arbeit mit Leidenschaft und Spaß kombiniert. Eine „Allzweckwaffe“ in jeder Hinsicht. Außerdem ein absoluter Fußballnarr und seit dem 3. Lebensjahr Fan des Traditionsvereins F.C. Hansa Rostock.

Wer bist du und wo kommst du her?

Im Ostseehotel bin ich der Stellvertretende Restaurantleiter und seit diesem Jahr auch (Diplom-)Biersommelier. Das Diplom ist dabei nicht als akademischer Grad zu verstehen, sondern bezeichnet in Österreich die höchste Bildungsstufe in diesem Bereich. Ich bin gebürtig aus Kühlungsborn und habe in meinem Leben nie mehr als 20 Kilometer entfernt gewohnt. Eben ein echtes Nordlicht. Beim Bier bin ich jedoch nicht ganz so treu und begebe mich auch gerne mal auf neue Entdeckungstouren durch die Welt des Bieres.

Woher kommt die Leidenschaft zum Bier?

Schon immer habe ich gerne ein Bier mit Freunden getrunken. Früher sind wir oft nach der Arbeit „noch auf ein Bierchen“ ins Irish Pub gegangen. Dort habe ich dann bemerkt: Die Welt der Biere hält so viel mehr noch als ein klares, filtriertes Pils oder ein Export Bier bereit. Stetige Offenheit für Neues ist dabei das A und O, sonst kann es schnell langweilig werden.

Bierverkostung Kai Rodat

Welcher Fakt hat dich am meisten überrascht, umso mehr du dich mit Bier beschäftigt hast?

Definitiv die Bedeutung des Bieres in der Geschichte der Menschheit. Wussten Sie, dass es Bier bzw. ähnliche Gebräue schon fast seit Beginn der Menschheitsgeschichte gibt? Auch die Vielseitigkeit des Bieres hat mich schon immer fasziniert.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Biersommelier?

Man kann eine solche Ausbildung in zwei sehr intensiven Wochen durchziehen. Dabei stehen täglich 10 bis 12 Stunden Unterricht auf dem Plan. Abends geht es dann oft noch auf Ausflüge bzw. Brauereibesichtigungen oder es wird für die Abschlussprüfung getüftelt und gepaukt.

Was lernt man in dieser Ausbildung?

Man lernt in aller erster Linie ein Bier zu schätzen und zu beschreiben. Vom Öffnen der Flasche bzw. frischem Zapfen des Bieres bis zum Trinken wird alles mit Nachgang „analysiert“, also mit jedem Sinnesorgan beschrieben. Im Grunde betrachtet, beschreibt und bewertet man jeden Einzelaspekt des Bieres und fügt dann alles wieder zusammen. Der Biersommelier ist also kein Brauer. Vielmehr lässt er sich mit einem Gallerist einer Ausstellung vergleichen. Aufgabe ist dabei auch nicht ein Bier schlecht zu reden! Es geht um eine Beschreibung des Bieres, ohne dabei etwas Schlechtes darüber zu sagen. Natürlich gibt es in der Ausbildung noch einiges mehr zu lernen, wie z.B. Schankanlagentechnik, Foodpairing und Co.

Welches ist dein Lieblingsbier?

Puh, da fällt es mir schwer mich festzulegen. In meiner Ausbildung habe ich bereits über 100 Biere probiert. Die Vielfalt ist einfach so groß. Natürlich gibt es Bierstile, die mir einfach nicht schmecken. Aber eigentlich kommt es immer auf Anlass, Stimmung und das dazu gereichte Essen an. Je Bierstil gibt es da natürlich meistens einen persönlichen Favoriten von mir, z.B. das regionale Störtebeker Bernsteinweizen, Samuel Smith Imperial Stout aus England oder das Gulden Draak aus Belgien. Ein weiteres Bier, das bei mir immer geht, ist zum Beispiel das Duckstein Rotblond Original.

Welches ist das beste „Einsteigerbier“?

Vermutlich ein Alster oder ein Weizen. Diese Biere sind nicht so herb und die Hopfenbittere sollte nicht nachhängend sein.

Worauf können sich die Gäste in deinen Bierverkostungen freuen?

Auf viel Wissenswertes und Lehrreiches rund ums Thema Bier gepaart mit jeder Menge Spaß. Ich bringe die Unterschiede verschiedener Bierstile näher und zeige, worauf beim Biertrinken bzw. – verkosten sonst noch zu achten ist. Bei mir gibt es Bierverkostungen mit Fakten, Freude und natürlich fantastischem Bier!  

Möchten Sie Kai auf eine Reise durch die Welt des Bieres begleiten?

Dann kommen Sie uns im Ostseehotel Kühlungsborn besuchen und entdecken Sie neben der Vielfalt des Bieres auch die Schönheit der Ostseeküste!

Ostseehotel Kühlungsborn
https://www.travelcharme.com/hotels/ostseehotel-kuehlungsborn

Sie sind eher Weingenießer? Dann lesen Sie auf unserem Blog welche Mythen über Wein wahr bzw. falsch sind.

Egal, ob Sie einen guten Schluck Wein, Bier oder einfach Wasser bevorzugen – Wir freuen uns Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

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